Literatur

Aus Markus NEMETZ

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Ich lese gerne gute Literatur (und wenn ein Werk mir gefällt lese ich es immer wieder. Folgende Tabelle (wird erweitert) gibt einen Überblick über meine Favoriten und führt zu weiterführenden Artikeln auf dieser Website.

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  • Romane
    • Upton Sinclair: Man nennt mich Zimmermann; Samuel der Suchende; Der Liebe Pilgerfahrt; Der Industriebaron; König Kohle; Die Metropole; Die Wechsler; Nach der Sintflut

Lieblingsbuch: Sternstunden der Menschheit (Stefan ZWEIG)

Mein absolut liebstes Buch ist Sternstunden der Menschheit von Stefan ZWEIG. Die beste Geschichte ist in meinen Augen "Das erste Wort über den Ozean (Verlegung des ersten transatlantischen Kabels) - ich zitiere den Anfang:

Während all der Tausende und vielleicht Hunderttausende von Jahren, seit das sonderbare Wesen, genannt Mensch, die Erde beschreitet, hatte kein anderes Höchstmaß irdischer Fortbewegung gegolten als der Lauf des Pferdes, das rollende Rad, das geruderte oder segelnde Schiff. Alle die Fülle des technischen Fortschritts innerhalb jenes schmalen, vom Bewusstsein belichteten Raumes, den wir Weltgeschichte nennen, hatte keine merkbare Beschleunigung im Rhythmus der Bewegung gezeitigt.
Die Armeen Wallensteins kamen kaum rascher Vorwärts als die Legionen Cäsars, die Armeen Napoleons brachen nicht rapider vor als die Horden Dschingis-Khans, die Corvetten Nelsons durchquerten das Meer nur um weniges rascher als die Raubboote der Wikinger und die Handelsschiffe der Phönizier.
Erst das neunzehnte Jahrhundert verändert fundamental Maß und Rhythmus der irdischen Geschwindigkeit; durch die Eisenbahn, durch das Dampfboot werden Tagereisen von vordem in einem einzigen Tag, bisher endlose Reisestunden in Viertelstunden und Minuten bewältigt. Aber, so triumphal auch von den Zeitgenossen diese neuen Beschleunigungen empfunden werden, diese Erfindungen liegen immerhin noch im Bereich der Fassbarkeit. Völlig unvermutet aber in ihren Auswirkungen erscheinen die ersten Leistungen der Elektrizität. Nie werden wir Späteren das Staunen jener Generation über die ersten Leistungen des elektrischen Telegraphen nachzufühlen vermögen, die ungeheure und begeisterte Verblüffung, das ebenderselbe kleine, kaum fühlbare elektrische Funke, der gestern von der Leidener Flasche gerade noch einen Zoll weit bis zum Fingerknöchel hinüberzuknistern vermochte, mit einmal die dämonische Kraft gewonnen hat, Länder, Berge und ganze Erdteile zu überspringen.
Dieses weltbedeutsame Jahr 1837, da zum erstenmal der Telegraph das bisher isolierte menschliche Erleben gleichzeitig macht, wird selten in unseren Schulbüchern auch nur vermerkt, die es leider noch immer für wichtiger halten, von Kriegen und Siegen einzelner Feldherren und Nationen zu erzählen, statt von den wahrhaften, weil gemeinsamen Triumphen der Menschheit.
Aber noch widerstrebt die Natur der letzten Vereinigung, noch stemmt sie ein Hindernis entgegen, noch bleiben zwei Jahrzehnte lang alle jene Länder abgeschaltet, die durch das Meer voneinander geschieden sind.
Ein Erdteil aber, und zwar gerade der wichtigste, scheint zu dauerndem Ausschluss von dieser weltumspannenden Kette verurteilt: Amerika.
Denn wie den atlantischen Ozean oder den Pazifischen, die beide in ihrer endlosen Breite keine Zwischenstationen erlauben, mit einem einzigen Drahte durchspannen? In jenen Kinderjahren der Elektrizität sind noch alle Faktoren unbekannt. Noch ist die Tiefe des Meeres nicht ausgemessen, noch kennt man nur ungenau die geologische Struktur des Ozeans, noch ist völlig unerprobt, ob ein in solche Tiefe gelegter Draht den Druck so unendlich getürmter Wassermassen ertragen könnte. Und selbst, wenn es technisch möglich wäre, ein derart endloses Kabel sicher in solche Tiefen hinabzubetten, wo ist ein Schiff von solcher Größe, dass es die Eisen- und Kupferlast von 2000 Meilen Draht in sich aufzunehmen vermöchte? "Unmöglich! Absurd!" winken darum die Gelehrten heftig ab, sowie man den Plan der Ozeanüberspannung nur erwähnt. "Später vielleicht", meinen die mutigsten unter den Techniken. Selbst Morse, dem Manne, dem der Telegraph bisher seine größte Vollendung verdankt, erscheint der Plan als unberechenbares Wagnis. Aber prophetisch fügt er bei, im Falle des Gelingens würde die Legung des transatlantischen Kabels, "the great feat of the century", die ruhmreichste Tat des Jahrhunderts bedeuten.


Bisher gelesenes und und was mir gefallen hat (Auszug)

Historisches

Umberto Eco

Leopold von Ranke-Graves

  • Ich, Claudius, Kaiser und Gott

Klassische Literatur

Nikos Kazantzakis

Stefan Zweig

Johann Wolfgang von Goethe

Hermann Hesse

Lateinamerika-Literatur

Bruno Traven

Bruno TRAVENs Romane lese ich gerne, weil sie spannend sind, angenehm leicht zu lesen sind und viele Hintergrundinfos zu Mexiko zur Zeit TRAVENs bieten. Herausragend finde ich die Romane Der Marsch ins Reich der Caoba, Die Troza und vor allem Die Rebellion der Gehenken. Diese drei Romane rufen uns in Erinnerung, unter welchen unmenschlichen Bedingungen das Holz des Caobabaumes (AKA Mahagoni) gewonnen wurde und immer noch wird.

(*) Caoba-Zyklus

Österreichische Literatur

Josef Haslinger

Philosophisches

Daniel Quinn

Russische Literatur

F.M. Dostojewskij

Nikolaj Gogol

Alexander Solschenyzin

  • Krebsstation

Sachliteratur/politische Literatur

Als bekennender Linkssozialist (dunkelrot, nicht rosarot angefärbt wie die aktuelle SPÖ unter Gusenbauer, bei dem ich mich verwählt habe) lese ich gerne kritische Sachbücher zu politischen Themen, über aufrechte Menschen und über aktuelle Themen.

Biologie

Peter Düweke

Über das gerechteste politische System - der Sozialismus

Karl Marx

Über fremddländische Kulturen

Marjane Satrapi

Über die Armut der Menschen, die der Kapitalismus verschuldet

Upton Sinclair

Jahoda/Lazarsfeld/Zeisel

Über die Krisen des Kapitalismus

John Kenneth Galbraith

  • Der große Crash 1929 - Ursachen, Verlauf, Folgen

Über Macht, Konformität und Gehorsam

Upton Sinclair

Philip Zimbardo

Über den Faschismus

Sergio Villegas

Biographien

Halldor Gudmundsson - HALLDOR LAXNESS

Peter Merseburger - RUDOLF AUGSTEIN

  • Rudolf AUGSTEIN (Biographie)
    • "Der Spiegel" gehört seit etwa meinem 15. Lebensjahr zur montäglichen Lektüre - während es früher in Österreich noch den Profil gab, der dem Spiegel bei mir "Konkurrenz" mache, lese ich heute von den Wochenzeitschriften nur mehr den Spiegel - die Biographie Augsteins rundet mein Bild über das "Sturmgeschütz der Demokratie" ab.

Projektmanagement

Tom DeMarco

  • Wien wartet auf Dich (zusammen mit Timothy Lister)
    • Ein Zitat:
      • Personen unter Zeitdruck arbeiten nicht besser, sie arbeiten nur schneller.
  • Der Termin
    • Folgende Zitate gefallen mir besonders gut und gehörten so manchen Managern hinter die Ohren geschrieben
      • Menschen unter Druck denken nicht schneller
      • Wenn ein Manager seine Mitarbeiter geringschätzig behandelt, um sie zu größeren Leistungen anzuspornen, so ist das eher ein Zeichen für die Unzulänglichkeit des Managers als für die der Mitarbeiter.
    • Weitere Zitate siehe hier

Arbeitswelt von heute

Markus Albers

Science Fiction

George Orwell

Was mir nicht gefallen hat

Manchmal greift man bei der Wahl der Lektüre schon mal fehl, ist mir auch passiert, z.B.:





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31.01.2009
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